Angst - Nützlich oder nervig?

Heute starte ich meine erste eigene Blogparade, ich hoffe es finden sich viele die teilnehmen :) 

Das Wort Angst ruft in uns erstmal ein negatives Gefühl hervor. Wir alle haben Ängste, aber muss Angst auch immer etwas schlechtes bedeuten oder kann Angst auch nützlich sein? 

Ich habe Angst, und zwar eine ganze Menge davon. 
Verschiedene Arten von Angst, so wie ein Großteil der Menschen habe ich Angst davor geliebte Menschen zu verlieren oder im Alter alleine zu sein. 
Angst davor enttäuscht zu werden, von jemanden den man liebt oder dem man sich anvertraut hat. 

Ich persönlich finde aber, Angst hat auch etwas Gutes, sie schützt uns davor Dinge zu tun die uns schaden könnten. 
Waghalsige Dinge die zu Unfällen führen könnten, sie schützt uns davor zu leichtgläubig zu sein und nicht jedem direkt zu vertrauen. 
Angst weckt oft den Urinstinkt eines Menschen wenn es zu gefährlichen Situationen kommt.
Sie hilft uns dabei die Menschen zu beschützen die wir lieben und auf diese Menschen und uns selber Acht zu geben.  

Aber was wenn die Angst das Leben diktiert? 
Wer schon öfters hier war und sich etwas umgeschaut hat weiß dass ich seit circa 7 Jahren an einer Angststörung leide die mir mein Leben doch hin und wieder ganz schön schwer macht. 
Das ist der Punkt in meinem Leben wo ich Angst einfach nur furchtbar nervig finde. 

Wie gerne würde ich diese Angst gegen eine andere Art von Angst tauschen, beispielsweise gegen Angst vor Spinnen, Hunden oder Schlangen. 
Tiere machen mir zum Beispiel gar keine Angst, Spinnen finde ich einfach nur ekelig mit Ihren langen dünnen Beinchen, aber Angst vor Ihnen habe ich nicht. 

Als ich in Berlin ankam war ich furchtloser Teenager, ich zog nachts noch durch die Straßen auch durch ecken die man nachts besser meiden sollte, hatte ich Angst? Nein! Vor nichts und niemandem. 

Mittlerweile sieht das anders aus, die Welt hat sich seit dem extrem verändert. Es passieren immer mehr furchtbare Dinge die einem Angst machen, Angst davor dass einem selber auch etwas zustößt. 

Dagegen anzukämpfen ist anstrengend, das habe ich am letzten Wochenende wieder gemerkt, wer meinen Wochenrückblick gelesen hat weiß wo von ich rede. 
Ich fühlte mich als wäre ich mehrere Marathons gelaufen. 
Aber ich kämpfe weiter, jeden falls gegen diese Art von Angst, denn es gibt in meinen Augen auch die gute Angst die uns beschützt und uns dazu bringt auf geliebt Menschen aufzupassen.  

Jeder von uns sollte sich seinen Ängsten stellen, jedenfalls diesen die man los werden möchte. 
Ganz egal wie lange es dauert seine Angst zu verlieren, jeder noch so kleine Babystep zählt! 
Glaubt an Euch selbst und die Kraft die in Euch schlummert, dann werdet Ihr schon bald Eure größten Ängste besiegen könne! 

Jetzt seit Ihr dran schreibt einen Beitrag zu diesem Thema, verlinkt meinen Beitrag in Euren und kommentiert mit Eurem Link damit ich eure Beitrage auch lesen kann :) 
Ich freue mich auf Eure Beiträge. 

xoxo, Eure Kristina